Escola Popular

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TAGESLOSUNG

29.03.2020

Wenn mein Geist in Ängsten ist, so kennst du doch meinen Pfad.
Psalm 142,4

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.
2.Korinther 1,3-4

Escola Popular demonstriert erneut gegen Rechtsradikalismus

Am 11. Juli 2009 in Gera, gegen das Nazifestival "Rock für Deutschland"

Am 11.07.09 jährt sich das rechtsradikale Musikfestival "Rock für Deutschland" zum sechsten mal. Unter dem diesjährigen Motto „Hier bleiben - Anpacken" versuchen Nazis und Rassisten unterschiedlicher Strukturen, ihrem lebensfeindlichen Weltbild eine Plattform zu geben, und gleichzeitig den Wahlkampf der NPD finanziell zu unterstützen. Dieses Jahr sind u.a. als Redner Udo Voigt und als Hauptact „Die Lunikoff Verschwörung" geplant. Bis zu 1000 Neonazis nutzten in den letzten Jahren die Gelegenheiten, um auf dem zweitgrößten Nazi-Fest nach dem Fest der Völker Hass und Xenophobie (Fremdenangst) zu huldigen.

Dagegen gilt es auf die Straße zu gehen und Präsenz zu zeigen! Der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit in Gera hat ein buntes Protestprogramm gegen die Neonaziveranstaltung organisiert. Die Escola Popular wird sich mit ihrer Sambagruppe an der Aktion beteiligen und einmal mehr gegen menschenverachtendes Gedankengut auf die Straße gehen.

 

» Aufruf der Stadt Gera

+ Pressemitteilung der EKM

Friedensgebet und EKM-Trommelgruppe bei „Gera bunt" am 11. Juli

Dezernent Wagner: "Aktionen vor Ort wirksamstes Mittel gegen Rechts"

Ein "buntes" Programm als Protest gegen die von Neonazis organisierte Veranstaltung "Rock für Deutschland" am kommenden Samstag (11. Juli) hat der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit in Gera organisiert. Zum Bündnis aus Parteien und Initiativen gehört auch die evangelische Kirchengemeinde Gera. Das Programm von "Gera bunt, tolerant und weltoffen - Kein Platz für Nazis!" startet am Samstag um 10 Uhr mit einem ökumenische Friedengebet in der Trinitatiskirche.

Pfarrer Christian Kurzke, der das Friedensgebet zusammen mit dem katholischen Dekan Klaus Schreiter veranstaltet, beschreibt das Ziel: "Wir wollen ein Zeichen setzen für Toleranz und friedlichen Widerstand. Mit dem Friedensgebet können wir ein kleines Licht in der Dunkelheit anzünden. Und wem ein Licht aufgegangen ist, der fällt nicht mehr auf die braune Lügenpropaganda herein."

Ab 10 Uhr können sich Vereine und Initiativen beim "bunten Büffet" vor dem Kultur- und Kongresszentrum präsentieren. Außerdem werden zwei Bands auftreten. Beim Demonstrationszug durch die Stadt ab Samstagmittag sorgt die Samba-Trommelgruppe der "Escola Popular" aus Neudietendorf für Stimmung.

Oberkirchenrat Christhard Wagner, als Bildungsdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für das Thema Rechtsextremismus zuständig, lobt das Engagement der Geraer Kirchengemeinde. "Aktionen vor Ort sind das wirksamste Mittel gegen die Ausbreitung von rechtsextremem Gedankengut", betont er. "Mein Dank gilt allen denen, die sich in bunten Bündnissen aufrechter Demokraten in Stadt und Land gegen Rechtsextremismus einsetzen." Überzeugungen offen auszusprechen und Zivilcourage zu zeigen sei gerade im 20. Jubiläumsjahr der friedlichen Revolution eine Aufgabe für alle Christen, so Wagner weiter.


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Weitere Informationen zum Engagement der Escola Popular zur Gewaltprävention und gegen Rechtsextremismus finden Sie unter Projekte.