Escola Popular

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Vá Pensar!

14 de Fevereiro 2009 em Dresden. Passeata contra manifestação nazista.

 

Fomos convidados informalmente e em cima da hora pelo Netzwerk (rede de trabalho) de Dresden a participar da passeata contra a manifestação nazista. Com apoio do BEJM (Bund Evangelischer Jugend in Mitteldeutschland - Juventude Evangélica Estadual da Alemanha Central), do estado da Turíngia, e das redes de trabalho graças ao engajamento de todos os participantes realizamos com sucesso a ação anti-nazista.

Com 67 participantes da escola de Giessen, Eisenach, Erfurt, Weimar, Arnstadt, Pössneck e Leipzig, participamos da manifestação pela democracia e demos forma ao concerto de encerramento ao lado de Sebastian Krumbiegel (Prinzen) e Curse, entre outros.

Muito Obrigado Peter Schwarz, Susanna Mocker, Sergei Tomm, Patrick Schulze e Uwe von Seltmann por compartilharem as fotos conosco!

+ Nachlese / Feedback

Nachfolgende Mail berührte mich zutiefst und rief mir meine Vision in Erinnerung, die Escola Popular nach 15 Jahren Entwicklungsgeschichte in Thüringen zu einem festen Arbeitsbereich für die EKM auszubauen.

Eine ähnlich berührende und gleichzeitig verstehende Reaktion erlebte ich bisher nur einmal im Jahr 2004, als ich mit 13 SambaspielerInnen und zwei Capoeirakampftänzern ein kleines Kulturprogramm zur Ehrung von Johannes Rau im Schloss Bellevue gestalten durfte. Obwohl es mir vom Protokoll untersagt war, das Wort zu ergreifen, kam er mit einem Veteran der Schülerarbeit auf mich zu und sagte wie erleichtert: "Endlich hat jemand die schwere und düstere Nachkriegstheologie in der kirchlichen Arbeit durchbrochen". -- Hans-Jürgen Neumann

 

E-Mail von V. F. aus Dresden 

Datum: 21. Februar 2009 13:37:35 MEZ
Betreff: 14.Februar 09


Lieber Herr Neumann, lieber Herr Becker,
wir, d.h, meine Frau, ich und ein paar Freunde, liefen am 14.2. vom Neustädter Markt bis zum Theaterplatz immer recht nah bei Ihren Trommlern. Wir waren von diesem Spiel außerordentlich angetan, ich teilweise auf eine mir schwer erklärbare Weise berührt - so, dass ich dem Spiel am liebsten noch stundenlang zugehört hätte, wenn es nicht irgendwann zu Ende gewesen wäre...

Ich erlebte den Angriff auf die Stadt als Vierjähriger im Keller des Hauses, in dem ich heute noch lebe. Es blieb von der Zerstörung verschont. Heute stehe ich mit vielen anderen fassungslos vor der Tatsache, dass es wieder Leute gibt, die so tun, als hätte es die weltweiten Schrecken dieses fürchterlichen Krieges nie gegeben.
Ich beteilige mich nicht an Gedenkmärschen für die Toten des 13. Febr. in Dresden, weil das für mich nach mehr als 60 Jahren keinen Sinn macht, aber wenn es gilt, gegen Naziaufmärsche Präsenz zu zeigen, dann meine ich, darf man gerade als Dresdner nicht nur vor der Glotze „demonstrieren".

Dass Sie mit ihren Trommlern nach Dresden kamen, ist schon für sich eine bewundernswerte Sache, aber dass Sie uns noch dazu alle Gedanken an einen Trauermarsch zerstreuten, sondern aufrüttelten und erfreuten, dafür möchte ich sicher auch im Namen vieler Dresdner, die die Truppe erlebten, herzlich danken!

Unseren Dank und unsere Freude vermitteln Sie bitte an die Mitglieder des Ensembles! Wenn es so was wie einen NL gibt, der über Termine öffentlicher Auftritte informiert, dann würden wir gern informiert werden.

Mit sehr herzlichen Grüßen
V. F.
Künstler, BBK

© Patrick Schulze
© Patrick Schulze
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© Patrick Schulze
© Patrick Schulze
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
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© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
© Peter Schwarz
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© Patrick Schulze
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© Patrick Schulze
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© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
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© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
© Sergei Tomm
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© Susanna Mocker
© Susanna Mocker
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© Susanna Mocker
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© Susanna Mocker
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© Uwe von Seltmann
© Glaube und Heimat, 01. März 2009

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