Escola Popular

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TAGESLOSUNG

24.03.2017

Er wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande.
Jesaja 11,4

Jesus spricht:  Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.
Lukas 6,20

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Die Banda Brasileira da Escola Popular zu Gast in Thüringen und Bayern

Vom 4. Juli bis 2. August 2016.

Die “Banda Brasileira da Escola Popular” aus Curitiba, Brasilien wurde von der Mission Eine Welt (mit Sitz in Deutschland) zu einer Reihe von Konzerten und Workshops in Bayern eingeladen. Die Band hat sich sehr lange auf diese Reise vorbereitet – sowohl musikalisch als auch finanziell – und darüber hinaus die Hilfe vieler Personen sowie der Kirche in Brasilien und Deutschland erhalten. Viele Herausforderungen mussten gemeistert werden, damit die Reise stattfinden konnte. Abgesehen von all der Vorbereitungsarbeit war zum Beispiel der kleine Pedrinho an Bord, das Baby von Alysson und Pauline, der im Alter von gerade einmal zwei Wochen schon auf seine erste große Reise ging.

Da die Banda Brasileira das Ergebnis der Partnerschaft der Escola Popular mit der Synode von Paranapanema ist, hat sie die Gelegenheit genutzt, um bei dieser Reise nach Deutschland auch den Sitz der Escola Popular und unsere Arbeit kennen zu lernen.

Am 4. Juli kam die Banda in Weimar an und blieb zehn Tage im Gemeindezentrum Paul-Schneider in Weimar-West. In dieser Zeit konnten unsere brasilianischen Freunde unsere Arbeit aus der Nähe kennen lernen. Wir haben viele Aktivitäten organisiert: einen kulturellen Abend, eine gemeinsame Probe mit der Banda Popular in Weimar (die zu einem gemeinsamen Konzert in der Jakobskirche geführt hat) sowie mehrere Ausflüge in Weimar und in andere wichtige Städte Thüringens. So durften natürlich auch die Besuche wichtiger Zentren der Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Kirche nicht fehlen, wie etwa die Wartburg in Eisenach. Vom 8. bis zum 10. Juli waren unsere Gäste zudem mit unserer Sambagruppe beim größten Sambafestivals außerhalb Brasiliens in Coburg. Dort haben sie uns nicht nur bei mehreren Auftritten unterstützt, sondern als Highlight auch am Sonntag beim traditionellen „Sambagottesdienst“ unter freiem Himmel auf Marktplatz im Zentrum der Stadt gespielt.

Am 14. Juli fuhr die Banda weiter und begann ihre Tour durch Bayern in Neuendettelsau, wo die Zentrale der Mission Eine Welt liegt. Damit startete auch ihre zweite Etappe hier in Deutschland. Eine zentrale Präsentation in Bayern fand am 16. Und 17. Juli statt, beim Fest der Mission Eine Welt. Dort stellte die Banda ihr Repertoire vor, das aus Liedern mit christlicher Botschaft besteht, die mit brasilianischen Rhythmen gespielt werden. In dieser Zeit in Bayern wurden Workshops in Schulen, Konzerte in vielen verschiedenen Städten, Treffen mit lokalen Gruppen und natürlich – nicht zuletzt – auch Besuche vieler interessanter Städte und Orte organisiert.

Wichtig war auch der Besuch von Museen, Diskussionen zu Themen aus der Geschichte Deutschlands sowie zu aktuelleren Themen wie etwa Migration. All diese Eindrücke nahmen die Bandmitglieder als historisches und kulturelles Gepäck von Deutschland mit nach Brasilien.

Am 2. August verabschiedeten wir unsere Banda Brasileira nach vier ereignisreichen Wochen voller interessanter Begegnungen.

Resümees der Bandmitglieder

Alysson Siqueira
Alysson Siqueira

"Wie kann man so eine intensive Erfahrung beschreiben wie unseren Aufenthalt in Deutschland? Ich könnte von Präsentationen und Konzerten sprechen, von Gottesdiensten und Ausflügen. Aber für mich waren Worte das Wertvollste, das wir auf dieser Reise gefunden haben.

Heutzutage kann man Worte auf viele verschiedene Arten übermitteln, aber kein digitaler Weg könnte eine gute Konversation vis-à-vis ersetzen, bei der man sich in die Augen schauen kann. In unserem lieben „Pastor Alemão“, Hans-Jürgen, habe ich einen echten Meister darin kennen gelernt. Leider verstehe ich die Deutsche Sprache noch nicht genug, um über viele Tage lange Gespräche mit ihm führen zu können. Aber all das, was wir von ihm gehört haben, mit der Liebe, die sein Blick transportiert, bleibt unvergessen für jeden Einzelnen von uns und auch als Gruppe.

Das Motto der Capoeira „immer nach vorn“ treibt uns heute an – sowohl auf der Bühne als auch im Alltag. So folgen wir unserem Weg „Kirche sein außerhalb der Kirche, denn in der Kirche gibt es schon genug Kirche“. Vor allem stehen wir für eine offene und tolerante Evangelische Kirche und suchen in allen unseren Aktionen das „Gleichgewicht“ der Capoeira, was sich auch in unserem Logo ausdrückt.

Worte wie diese haben unsere Arbeit noch richtiger werden lassen mit dem, was in Deutschland passiert und sie erlauben es uns, todos juntos, gemeinsame Wege zu gehen, trotz eines Atlantischen Ozeans zwischen uns."

Alysson Siqueira

Luma Andressa Knevels
Luma Andressa Knevels

"Es war etwas sehr Besonderes für mich, diese andere Kultur kennen zu lernen und wirklich den Geist der Escola Popular zu fühlen."

Luma Andressa Knevels

Pauline Roeder Siqueira
Pauline Roeder Siqueira

"Leichtigkeit und Warmherzigkeit. Ich glaube das fasst gut unsere Zeit in Deutschland zusammen. Es war eine unglaubliche Zeit, in der wir wunderbare Menschen kennenlernen, unsere Musik teilen und auch viel lernen konnten. Es war eine sehr intensive Zeit, aber eine, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde. Ich bin dankbar für die Gelegenheit, auch die Zentrale der Escola Popular kennengelernt zu haben. Es war großartig, dass wir endlich alle zusammen waren!"

Pauline Roeder Siqueira

Caio Carvalho
Caio Carvalho

"Deutschland war für mich eine tolle Erfahrung: das Miteinander mit neuen Leuten war wunderbar, das Kennenlernen der Kultur war fantastisch. Alles sehr anders und interessant: viele neue Dinge, die ich erlebt und gelernt habe und niemals vergessen werde."

Caio Carvalho

Márcio Andrei Hennig
Márcio Andrei Hennig

"Diese Reise war für mich eine außergewöhnliche Erfahrung: über die Musik eine neue Kultur in einem anderen Land kennen zu lernen – die Wiege, die unsere Evangelisch-Lutherische Tradition hervorgebracht hat und von wo die ersten Christen migrierten, die die Geschichte der Lutherischen Kirche in Brasilien begründeten. Gleichzeitig verbreiteten wir das Wort Gottes, indem wir die kirchliche Musik in einer neuen Form mit nach Deutschland in die dortige Kultur brachten und damit die brasilianische Art vorstellten."

Márcio Andrei Hennig

Lislie Moraes de Carvalho
Lislie Moraes de Carvalho

„Ich wollt alle Künste, sonderlich die Musica, gerne sehen im Dienst des, der sie geben und geschaffen hat.“ – Martin Luther

"Das ist mein Gefühl, wenn ich an meine Zeit in Deutschland denke: Gott zu dienen über die Musik und Freude zu bringen über die Gemeinschaft, die Musik ermöglicht."

Lislie Moraes de Carvalho

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